Eine Bodenbeschichtung von Beton wird häufig nötig, um einen Boden zu schützen oder um ihn rutschhemmend zu machen, denn dies erhöht den Arbeitsschutz maßgeblich. Wenn Sie einige Dinge beachten, ist eine Bodenbeschichtung gut Do-it-yourself machbar.
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Prinzipiell kann jeder Beton- oder Estrichboden beschichtet werden. Besonders empfehlen wir die Betonbodenbeschichtung aber bei:
Wir bieten verschiedene Betonboden Beschichtungen und Qualitätsstufen (Premium, Normal und Heimwerker) für unterschiedliche Anforderungen an.
1. Vorbereitung: Eine Bodenbeschichtung auf Beton hält nur dann zuverlässig, wenn der Boden frei ist von Verunreinigungen wie Ölen, Fetten und Staub und sonstigen chemischen Kontaminationen ist. Außerdem sollte sich kein loses Material oder Abrieb mehr auf dem Boden befinden – wichtig ist z. B. auch die Entfernung von Zementschleiern. Salze (z. B. Streusalz) oder Fruchtsäuren etc. sollten möglichst mit viel Wasser ausgeschrubbt werden. Die richtigen Mittel dafür – sowie das nötige Handwerkszeug – finden Sie im Shop im Bereich Bodenvorbereitung Betonboden.
2. Verarbeitung: Grundsätzlich können Sie die Beschichtungen direkt auf den gereinigten Beton- oder Estrichboden auftragen. Der poröse Beton saugt die Beschichtung auf und diese kann sich im Beton „verkrallen". Haben Sie allerdings einen flügelgeglätteten Betonboden oder chemische Restkontaminationen, die durch die vorbereitende Reinigung nicht entfernt werden konnten, dann benötigen auf alle Fälle jeweils eine Spezialgrundierung.
3. Aushärtung: Lange Stillstände im Betrieb sind in der Regel nicht nötig. Die grundsätzliche Aushärtung je Schicht liegt bei ca. 12 h (bei ca. 15 °C).
Wenn Sie Ihren Betonboden beschichten außen, profitieren Sie von deutlich erhöhter Witterungsbeständigkeit und UV-Schutz. Die professionelle Beschichtung von Betonböden im Außenbereich verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, reduziert Frost-Tau-Schäden erheblich und schützt vor Verschmutzungen durch Öl, Chemikalien oder organische Stoffe. Zudem wird die Oberfläche rutschfester und optisch aufgewertet, was besonders bei Einfahrten, Terrassen oder Industrieflächen von großem Vorteil ist.
Die Lebensdauer beim Betonboden beschichten außen variiert je nach Beschichtungstyp, Beanspruchung und Umwelteinflüssen. Hochwertige Epoxidharz- oder Polyurethanbeschichtungen halten bei sachgemäßer Anwendung und regelmäßiger Wartung zwischen 10–20 Jahren. Entscheidend für die Langlebigkeit der Beschichtung von Betonböden sind die fachgerechte Untergrundvorbereitung, die Wahl des richtigen Systems sowie die Einhaltung der Verarbeitungstemperaturen und Trocknungszeiten.
Die optimale Verarbeitungstemperatur liegt zwischen 10 °C und 25 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit unter 80 %. Temperaturen unter 5 °C oder über 30 °C sollten vermieden werden, da dies die Aushärtung und Haftung negativ beeinflusst. Beim Betonboden beschichten außen ist zudem wichtig, dass keine Niederschläge für mindestens 12–24 Stunden nach der Applikation erwartet werden. Die Untergrundtemperatur sollte mindestens 3 °C über dem Taupunkt liegen, um Kondensatbildung zu verhindern.
Je nach Anwendungsbereich können verschiedene Rutschfestigkeitsklassen erreicht werden. Für normale Gehbereiche reicht oft R9–R10, während stark beanspruchte Industrieflächen oder geneigte Bereiche R11–R13 erfordern. Die Beschichtung von Betonböden kann durch spezielle Antirutsch-Zusätze wie Quarzsand, Aluminiumoxid oder strukturierte Walzen entsprechend angepasst werden. Besonders beim Betonboden beschichten außen ist eine ausreichende Rutschfestigkeit essentiell für die Verkehrssicherheit.
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