Beschreibung
FM Betonrep Kühlhaus –20 °C – Reparaturmörtel für Betonböden im Tiefkühlbereich
FM Betonrep Kühlhaus –20 °C ist ein zementbasierter Reparaturmörtel für beschädigte Betonböden in Kühl- und Tiefkühlbereichen. Er härtet auch bei Minusgraden aus und ist bis –24 °C einsetzbar. So reparieren Sie beschädigte Betonböden im Tiefkühlbereich im laufenden Betrieb und halten die Stillstandzeiten Ihrer Arbeitsprozesse so kurz wie möglich. Das Produkt ist seit Jahren in Frostumgebungen innen und außen im Einsatz. Video zur Anwendung: Video ansehen.
Wann eignet sich der Kühlhausmörtel?
- Schnelle Reparatur von Löchern, Ausbrüchen und lokalen Schadstellen in Betonböden im Kühl- und Tiefkühlbereich.
- Kürzeste Stillstandzeiten der Arbeitsprozesse
- Seit Jahren bewährt in Frostumgebungen, innen und außen, einsetzbar bis –24 °C
Technische Daten des Reparaturmörtels für das Kühlhaus
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anmischen | wird mit Wasser angemischt |
| Konsistenz | Fließmörtel, nicht formbar |
| Verbrauch | ca. 2,2 kg/m²/mm (= 1.000 cm³) |
| Einsatztemperatur | bis –25 °C |
| Belastbar bei –20 °C | nach mind. 3 Stunden |
| Belastbar ab ca. –5 °C und wärmer | bereits nach 45 Minuten |
| Dämmung | ab –10 °C während der Aushärtung erforderlich; bei –24 °C stärker dämmen (z. B. Styropor) |
| Reparaturtiefe | Löcher von 10 mm bis 60 mm, punktuell bis 100 mm |
| Mindesthöhe | läuft nicht auf 0 mm aus – gerader Schnitt von mind. 10 mm nötig |
| Topfzeit | 10 Minuten |
| Druckfestigkeit nach ca. 2 h | ca. 16 N/mm² (= 1.631 t/m²) |
| Druckfestigkeit nach ca. 8 h | ca. 45 N/mm² (= 4.588 t/m²) |
| Reichweite | 20 kg reichen für ca. 1 m² bei 10 mm Stärke |
So reparieren Sie einen Kühlhausboden in 4 Schritten
Die Betonreparatur im Tiefkühlbereich gelingt mit dem Kühlhausmörtel in vier Schritten – ohne den Bereich aufzuheizen oder lange stillzulegen.

Schritt 1 – Schadstelle begutachten
Prüfen Sie das beschädigte Loch im Betonboden. Die Betonreparatur im Tiefkühlbereich erfolgt in vier Arbeitsschritten. Ein Aufheizen des Tiefkühlbereichs ist für die Verarbeitung nicht erforderlich. Die anschließende Belastungszeit richtet sich nach der Umgebungstemperatur.

Schritt 2 – Untergrund vorbereiten
Der Boden muss öl-, staub- und fettfrei sein. Das Material läuft nicht auf 0 mm aus – stellen Sie deshalb klare Kanten mit einem geraden Schnitt von mindestens 10 mm Höhe her.

Schritt 3 – Mörtel anmischen
20 kg Material werden mit genau 1,2 Liter Wasser angerührt (10 kg mit 0,6 Liter). Material und Wasser müssen vor dem Anmischen Zimmertemperatur haben. Anschließend 2 bis 3 Minuten schnell und gründlich durchrühren. Halten Sie die vorgegebene Wassermenge exakt ein und beachten Sie die Topfzeit von 10 Minuten.

Schritt 4 – Einbringen & dämmen
Ab –10 °C muss das Material während der Aushärtung gedämmt werden, damit es nicht zu schnell auskühlt; bei –24 °C stärker dämmen (z. B. mit Styropor). Bei –20 °C ist die Reparaturfläche nach mindestens 3 Stunden belastbar. Ab ca. –5 °C und bei wärmeren Temperaturen ist sie bereits nach etwa 45 Minuten belastbar.
Für die Verarbeitung empfohlen
Mixer, Wasser, Eimer, Handschuhe, Kelle sowie warme Kleidung für den TK-Bereich.
Für Reparaturen außerhalb des Tiefkühlbereichs eignet sich unser FM Hochlast Schnellmörtel. Bei kühlen, aber frostfreien Bedingungen von 0 bis 10 °C ist der FM Epoxi Betonrep 0–10 °C Kaltreparatur die passende Wahl. Mehr Hintergrundwissen rund um die Betonreparatur finden Sie in unserem Ratgeber Betonboden reparieren.
Ob Tiefkühlbereich, Kältebereich (0–10 °C) oder Betonreparatur bei Raumtemperatur – der Produktberater führt Sie in wenigen Schritten zum richtigen Produkt für Temperatur und Untergrund.


